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Libelle IT-Glossar Teil 15: Was ist eine Datenbank?

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Können Sie sich ein Leben ohne Datenbanken noch vorstellen? Eine Frage, mit der sich verständlicherweise wohl die wenigsten beschäftigt haben. Beeinflussen Datenbanken uns doch höchstens indirekt und stehen meist im Hintergrund. In einer Welt, die von Industrie, Handel, Dienstleistungen oder der Digitalisierung lebt, stellen Datenbanken aber häufig eine elementare Basis dar. In diesem Blogbeitrag erklären wir, was eine Datenbank genau ist, blicken auf deren Geschichte und auf die verschiedenen Arten von Datenbanken.

Wie der Begriff „Datenbank“ definiert wird

Definitionen von Datenbanken gibt es recht viele. Meist spricht man hier von einem System, mit dem Anwender Informationen elektronisch speichern, organisieren und verwalten können. Oftmals handelt es sich bei diesen Informationen um Datensätze wie Namen, Adressen, Produktnummern oder Lagerbestände. Unternehmen nutzen Datenbanken unter anderem, um Geschäftsentscheidungen zu treffen, Krankenhäuser verwalten Patientendaten, im privaten Gebrauch sind Bilddatenbanken gängig. Datenbanken liegen meist auf Servern oder auf lokalen Rechnern. Vor allem in Zeiten der immer schneller voranschreitenden Digitalisierung gewinnen Datenbanken im Kontext von „Big Data“ eine immer größere Relevanz.

Die Geschichte von Datenbanken

Seit wann gibt es Datenbanken eigentlich genau? Angefangen hat die Erfolgsgeschichte dieser IT-Systeme in den 1960er Jahren. Damals waren Datenbanken noch recht simpel aufgebaut. Häufig wurden Datenbanken benutzt, die hierarchisch und mit sogenannten „Baumschemata“ arbeiten. Das bedeutet, dass Datensätze auf verschiedenen hierarchischen Ebenen und Unterverzeichnissen verknüpft sind. Besonders mit dem Aufkommen weiterer digitaler Technologien in den 80ern und des Internetbooms in den 90ern und frühen 2000er Jahren, nahm die Anforderung an Datenbanken und die effiziente Speicherung und Verwaltung immer größerer Datensätze immer weiter zu. Heute gibt es daher viele verschiedene Arten von Datenbanken und auch der Markt an Datenbankanbietern entwickelt sich weg von früherer monopolartiger Stellung einzelner Anbieter wie Oracle hin zu mehr Vielfalt besonders auch im Hinblick auf Open Source (z. B. PostgreSQL.).

Welche Arten von Datenbanken gibt es?

In den letzten circa 60 Jahren entwickelte sich das Angebot an Datenbanken stetig weiter. Verschiedene Arten und Architekturen von Datenbanken bedienen eine Vielzahl spezifischer Anforderungen. Hier finden Sie einen kleinen Auszug der wichtigsten Datenbank-Typen:

  • Relationale Datenbanken
    Die bekannteste und am weitesten verbreitete Art von Datenbanken. Speichert Daten in Tabellen und ist optimal für die Verwaltung strukturierter Informationen.
  • Verteilte Datenbanken
    Speicherung der Daten auf mehreren Rechnern und verteilt auf mehrere Orte.
  • Objektorientierte Datenbanken
    Wer auf objektorientierte Programmierung setzt, sollte diese Art von Datenbank nutzen.
  • NoSQL-Datenbanken
    Besonders geeignet für das Management von Big Data.
  • Cloud-Datenbanken
    Der Zugriff erfolgt über das Internet. Unterschieden wird hier zwischen der Speicherung in Public, Private oder Hybrid Clouds.

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