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Libelle IT-Glossar Teil 18: Was versteht man unter Single Point of Truth (SPOT)?

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Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten für ein Unternehmen, welches immense Mengen an Daten sammelt. Der Chef ist zufrieden, die IT auch. „Big Data“ oder „Datengold“ sind Buzzwords, von dem viele im Unternehmen mit Begeisterung sprechen.

Was man doch Großartiges mit den gesammelten Daten machen könne, erfolgreiche Zeiten stehen bevor. Bei aller Euphorie fallen jedoch wichtige Fragen unter den Tisch:

  • Wo werden die Daten überall gespeichert?
  • Wer greift alles darauf zu?
  • Und wie verhindert man bei der Menge an Daten unnötiges Chaos?

Single Point of Truth (SPOT) als zentraler Ort für alle Daten

Daten sammeln ist gut. Je mehr Daten einem Unternehmen zur Verfügung stehen, desto besser können Geschäftsentscheidungen getroffen werden, können effektivere Analysen durchgeführt werden, etc. Big Data bietet in einer vermehrt digitalisierten Welt enorme Vorteile. Kann aber auch zu totalem Chaos führen, wenn bei den Daten einfach mal drauf los gesammelt wird. Oft entstehen Datensilos, Daten sind mehrfach gespeichert und redundant. Gut, dass es zur Abhilfe den Ansatz des „Single Point of Truth“ gibt.

Oft auch bekannt als SPOT, Single Source of Truth oder SSOT. Wie der Name schon sagt, geht es hier darum, eine einzige Quelle zu schaffen. Eine Quelle, ein Ort, an welchem alle Daten eines Unternehmens abliegen. An welchem alle Systeme angeschlossen sind, auf den alle Mitarbeitenden Zugriff haben. Kein Chaos, qualitativeres Datenmanagement.

Welche Vorteile ein Single Point of Truth bringt

Ein Single Point of Truth sorgt aber nicht nur für eine bessere Ordnung, eine bessere Struktur der Daten. Unternehmen profitieren auch von einer deutlich höheren Datenqualität und von geringerem Aufwand beim Datenmanagement. Big Data kann noch so toll sein, wenn Daten nur Daten bleiben und deren Potential im Chaos mehrerer Speicherorte untergehen.

Ein Single Point of Truth führt am Ende des Tages dank der aufgeführten und vieler weiterer Vorteile zu besseren Geschäftsentscheidungen und höheren Gewinnen.

Daten als Gold & Co.: Ein Ausblick in die Zukunft

Wie im Beispiel am Anfang des Beitrags aufgeführt, verfallen viele Unternehmen in Euphorie, sobald das Wort Big Data fällt und Möglichkeiten zur Datensammlung gefunden werden. Daten sind oftmals definitiv das Gold des 21. Jahrhunderts. Allerdings leider noch zu häufig ein Gold, das in den Chaosbergen zu vieler Datensilos und Co. verborgen bleibt.

Die praktische und durchdachte Anwendung eines Single Point of Truth wird in Zeiten der Digitalisierung, der Vernetzung immer relevanter und sorgt dafür, dass immer größere Datenmengen ihr ganzes Potential entfalten können.

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